Suchthilfeverbund im Landkreis Konstanz Suchthilfeverbund im Landkreis Konstanz
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Angehörige
Betriebe, Unternehmen
Ärzte, Therapeuten

Hinweise für Ärzte

Jeder Arzt hat, egal in welchem Fachgebiet er tätig ist und oder ob er ambulant oder stationär arbeitet, zahlreiche Kontakte zu alkoholkranken Patienten. Insbesondere der Hausarzt kennt seine Patienten häufig über lange Zeiträume und kann wesentlich zur besseren Versorgung Alkoholabhängiger beitragen.

Dadurch, dass der Arzt seinen Patienten auf möglichen problematischen Alkoholkonsum anspricht, haben diese eine besonders große Chance, eine qualifizierte Behandlung beginnen zu können.

Hilfreich für den Patienten ist es, im ersten Schritt den Alkoholkonsum zu objektivieren:

Im nächsten Schritt kann gemeinsam überlegt werden, ob bei dem angegebenen Trinkverhalten der Gesundheitszustand gefährdet ist oder bereits leidet.

Im Landkreis Konstanz arbeiten Ärzte, Suchtberatungsstellen, stationäre Entgiftungseinrichtungen und stationäre und teilstationäre Rehabilitationsklinik in einem Netzwerk zusammen, um schnell einen bestmöglichen Behandlungserfolg und eine kontinuierliche Unterstützung für jeden alkoholabhängigen Patienten zu erreichen. Der Arzt kann seinem Patienten einfache Hilfsangebote aufzeigen.

Im gesamten Landkreis stehen Suchtberatungsstellen zur Verfügung. Auf den Seiten der Suchtberatungsstellen sind die entsprechenden Telefonnummern und Internet-Links leicht zu finden.

Die Suchtberatungsstellen bieten niederschwellige offene Sprechstunden und/oder erste Kontakte über Telefon an, die auch unsichere Patienten oder ihre Angehörige annehmen können.

Erscheint es sinnvoll, eine stationäre Entgiftung zu organisieren, können Patienten hier die aufgeführten Telefonnummern in den entsprechenden Kliniken direkt erreichen und auch dort speziell zum Alkoholentzug angemeldet werden.

Behandlungspfade des Suchthilfeverbundes

Bei schädlichem Konsum von Alkohol und Sedativa/ Hypnotika:

(Alkoholmissbrauch F10.1; Medikamentenmissbrauch F13.1)

Merkmale des schädlichen Gebrauchs: Konsum von Alkohol/ oder Sedativa/ Hypnotika, der zu einer psychischen oder physischen Gesundheitsgefährdung führt.

Schaubild des Behandlungsweges bei schädlichem Konsum: Schaubild als PDF

Bei Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten (Sedativa/ Hypnotika):

Merkmale: s. Faltblatt Kurzintervention der Bundesärztekammer oder ICD F10.2/ F13.2

Die Behandlungswege unterscheiden sich darin, ob beim Patient bzw. bei der Patientin folgendes auftritt:

Verbundsystem der Suchthilfe im Landkreis Konstanz

Den Einrichtungswegweiser finden Sie in einem weiteren Schaubild: Einrichtungen

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